skip to Main Content
Klimawende Von Unten – Eine Anleitung

Klimawende von unten – eine Anleitung

„Politiker tun zu wenig für den Umweltschutz. Zeit für direkte Demokratie! Aber wie?“ Erfahrungen zeigt das Handbuch „Klimawende von unten“.


Für das Engagement in einer politischen Partei hat nicht jeder Zeit, Lust oder Nerven. Wer sich trotzdem dafür entscheidet, kämpft mit mühsamer politischer Basisarbeit  und für wenige konkrete Erfolge. Anders verhält es sich bei einem Bürger- oder Volksbegehren:

Ein Thema
Ein begrenzter Zeitraum
Klare Ergebnisse

Die drei Vereine Umweltinstitut München, BürgerBegehren Klimaschutz und Mehr Demokratie sammelten Erfolgsgeschichten von bisherigen Begehren und brachten sie zu Papier, um damit Menschen zu inspirieren, selbst Initiativen zu starten. Im Fokus haben die Akteure Volks- und Bürgerbegehren für mehr Klimaschutz. Denn viele Wähler sind einfach frustriert und fragen sich, warum die Politiker „da oben“ nicht mehr konkrete Gesetze für den Klimaschutz auf den Weg bringen. 

„Politiker tun zu wenig für den Umweltschutz. Zeit für direkte Demokratie! Aber wie?“ Erfahrungen zeigt das Handbuch „Klimawende von unten“.

Das Handbuch „Klimawende von unten“ beschreibt mitreißend Beispiele für Problemstellungen, die bisher in Deutschland mit direkter Demokratie öffentlich zur Diskussion gebracht wurden. Wer schon einmal Teil einer solchen Bewegung war, weiß, dass diskutieren, abwägen und überzeugen einen großen Teil der Arbeit ausmacht. Darüber hinaus bringt ein Begehren jedoch noch weitere Herausforderungen mit sich. Vor allem juristische und fachliche Fragen müssen ganz zu Beginn geklärt werden. Deshalb zeigt das zweite Kapitel im Handbuch rechtliche Möglichkeiten und hilft mit juristischen Formulierungen. Im dritten Teil sprechen die Autoren die praktischen Themen an, v.a. zur Kommunikation und zum konkreten Ablauf eines Begehrens. Zum Abschluss gibt‘s eine Checkliste und Kontakte zu Beratern in den Vereinen und Anwälten.

klimawende.org

Die Webseite klimawende.org bewirbt nicht nur das Handbuch, sondern zeigt Freiwilligen auch, wo sie sich in ihrer Nähe engagieren können, indem sie bisherige und aktuelle Kampagnen auf einer interaktiven Karte darstellt. Gut durchdacht und aus Erfahrung sprechend hat die Webseite das Potential vielen guten Initiativen zum Erfolg verhelfen.


Tina Teucher beschäftigt sich für ihre Vorträge und wissenschaftlichen Artikel zum Thema nachhaltiges Wirtschaften mit den aktuellen Megatrends und notwendigen Veränderungen für eine lebenswerte Zukunft. Privat war sie für das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ aktiv. Seit Mitte 2018 ist an der Gründung der Genossenschaft Transition München eG beteiligt, die das Ziel hat, nachhaltiges Verhalten im Mainstream leichter zu machen.

Diesen Beitrag jetzt teilen:

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back To Top