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Leben Vermessen. Normieren. Gestalten.

Leben vermessen. Normieren. Gestalten.

Der Mensch hat einen unvergleichlichen Drang, die Welt zu verändern. Durch Biotechnologie, Gentechnik und Genomeditierung hat er dafür nun Werkzeuge wie nie zuvor in der Geschichte. Wie weit ist die Technik und welche Verantwortung bringt diese Veränderungsmacht mit sich?

Das diskutierten die Mitglieder des Think Tank 30 (TT30) am 4. und 5. Mai 2018 bei ihrer Frühjahrstagung in Tübingen.


Ich denke, also frage ich. Welche Freiheit wollen wir?

Prof. Dr. Claus Dierksmeier (Direktor des Weltethos-Instituts an der Universität Tübingen, WEIT) brachte als geladener Referent zu Beginn die Frage nach Freiheit in die Diskussion ein. Aus seiner Beschäftigung mit Politik-, Religions- und Wirtschaftsphilosophie heraus unterscheidet er zwei Typen: Die quantitativ und die qualitative Freiheit. Quantitative Freiheit fokussiere darauf, individuelle Optionen zu maximieren und den privaten Verfügungsradius auszudehnen. In diesem Weltbild herrscht die Logik symmetrischer Reziprozität: Wenn ich dem Gegenüber Unversehrtheit zusichere, dann nur, damit er mir auch nicht den Arm bricht. Wenn ich Mitglied einer Versicherung bin, dann nur, weil ich im Schadensfall davon profitiere.

Das quantitative Freiheitsverständnis bringe eine Gesellschaft kluger Maximierer hervor, Optionen-Schacherer, die Normen spieltheoretisch aushandeln. Dierksmeier hält dieses Konzept für problematisch: In einer endlichen Welt kollidieren diese Freiheitsräume irgendwann. Was passiert, wenn mein Verhältnis zu anderen Menschen (Vertragspartnern) asymmetrisch ist? Wenn sie zum Beispiel zeitlich (intergenerationell) oder räumlich (intragenerationell) asymmetrisch zu mir stehen? Warum soll ich z.B. die Freiheitsrechte von Behinderten stützen?

„Konsequent zu sein, ist die größte Obliegenheit eines Philosophen, und wird doch am seltensten angetroffen.“                               – Immanuel Kant

Prof. Dierksmeier weist daher auf die qualitative Freiheit hin, also die Möglichkeit, Art und Güte der Freiheiten mit ins Auge zu nehmen. Je besser unsere individuelle Freiheit das universelle Freiheitsbild ausdrückt, desto mehr sollten wir sie unterstützen. „Weil ich als Person das Potential habe, Autor meiner Identität zu sein, darum sollte ich diese Freiheiten genießen“, so Dierksmeier. Die qualitative Freiheit dürfe allerdings nicht als Wahrheit von oben herab verkündet werden, sondern müsse ihrerseits freiheitlich durchprozedualisiert werden: „Wir müssen mit der prozeduralen Dimension der Freiheit Ernst machen“. Das fordert der Professor auch in seinem Buch „Qualitative Freiheit“.

„Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.“                                                                                                                                                            – Immanuel Kant

Vielfalt im Think Tank

Am Abend des 4.5.2018 stellten einige TT30er ihre Arbeit in Pecha Kuchas vor (20 Powerpoint-Slides, die jeweils 20 Sekunden zu sehen sind). Laura schwärmte von ihrer inspirierenden Arbeit bei Ashoka, Jens gab Einblicke in die Arbeit eines Digitalhistorikers, Frank erklärte für alle verständlich, wie es um die Künstliche Intelligenz steht, Hanna zeigte einen Überblick über den Stand der Bio-Landwirtschaft, Hans machte Lust auf das Transform-Magazin, Tina verriet einige Erkenntnisse aus dem Improvisationstheaterspiel und Max erläuterte beim Powerpointkaraoke spontan die Agenda des Transhumanismus.

Wenn wir Gott spielen

Am 5.5.2018 führte Tagungsorganisator Robert Ranisch ins Thema ein und stellte den Stand der Wissenschaft vor. Er erinnerte an die Geschichte von „Frankenstein“ – eine der ersten Science Fiction Novellen, die 1818 von Mary Shelley veröffentlicht wurde. Die von Frankenstein geschaffene Kreatur war zunächst keineswegs böse, aber so hässlich, dass die Menschen sie verstießen. So wurde sie böse und richtete wirklich Schaden an. Die Novelle gilt als Warnung an die Menschen, Gott zu spielen, aber auch als Erinnerung an den Selbstgestaltungsdrang unserer Spezies.

In der Genforschung haben nun in jüngerer Zeit zwei große Disruptionen stattgefunden: 1. Die synthetische Biologie und 2. die Genomeditierung, die erst vor wenigen Jahren zur Anwendung gebracht wurde. Die Methode ist auch unter den Namen Gen-Schere bekannt, wobei CRISPR/Cas9 die wohl bekannteste ist. Damit ist es vergleichsweise schnell, einfach, kostengünstig und präzise möglich, Gensequenzen zu schneiden.

Normalisieren, klassifizieren, kategorisieren, moralisieren

In der Diskussion um Normierung und Vermessung von Life Science und lebensgestaltenden Technologien lassen sich 4 Schritte beobachten:

  • Normalisieren
  • Klassifizieren
  • Kategorisieren
  • Moralisieren

Normalisieren: die Tendenz, aus statistischen Normen eine Art Normativität zu gewinnen, z.B. im Fall der Selektion gegen Trisomie 21.

Klassifizieren: Wir beginnen, Grenzbereiche in moralische Kontexte einzubeziehen. So sind z.B. Krankheitsphänomene auch Gegenstand eines Aushandlungsprozesses: Homosexualität galt lange als offizielle Krankheit, Transsexualität fällt demnächst wohl weg („Störungen der Geschlechteridentität“).

Kategorisierungen: Die Nachricht ging um die Welt: „Lesbian couple create a child who is deaf like them“. Mehrere US-Kliniken bieten die Option gezielt Embryonen auszuwählen, von denen bekannt ist, dass sie sich zu Personen entwickeln, die als krank oder behindert gelten. Dies geschieht im Interesse der Eltern, die beispielweise Gehörlosigkeit als Teil ihrer Identität verstehen und keineswegs als Behinderung auffassen.

Genomeditierung führt zur Hybridisierung von Natürlichkeit und Künstlichkeit. Die beiden Kategorien werden kaum noch unterscheidbar. Eine zentrale Frage ist gegenwärtig auch, ob genomeditierte Nutzpflanzen als gentechnisch verändert gelten oder nicht. Da sich manche gezielten Veränderungen nicht von einer „natürlichen“ Auskreuzung unterscheiden lassen, hat z.B. die US-amerikanische Behörde für Landwirtschaft USDA keine besonderen Regulierungen für manche genomeditierten Nutzpflanzen vorgesehen. Selbst einige Bio-Bauern sehen Potenziale in der Technologie für ihre Arbeit. Im Bereich des Moralisierens spielten die Anhänger der biologischen Landwirtschaft v.a. in Deutschland bisher eine starke Rolle, indem sie Gentechnik aufgrund ihrer unvorhersehbaren Risiken grundsätzlich ablehnten.

Was es alles gibt: Gedanken-Upload, Schluss mit Aids, Millionen Retortenbabys 

Inwiefern lässt sich Leben gestalten? Robert unterschied 4 Möglichkeiten:

  • Verändern
  • Erschaffen
  • Grenzen überschreiten
  • Wieder erwecken

Verändern: Louise Brown ist heute 40 Jahre alt und galt damals als erstes „Retortenbaby“ („In-vitro-fertilisation“ / „IVF“ / „Frankenstein-Baby“). Heute erfolgen in Deutschland etwa 100.000 IVF-Zyklen pro Jahr; durchschnittlich ein Kind pro Schulklasse ist heute durch IVF gezeugt.

Private Unternehmen bieten es mittlerweile an, die eigenen Gene sequenzieren und auswerten zu lassen. Damit kann jeder über (vermeintliche) Veranlagungen für Erkrankungen, aber auch besondere Befähigungen Auskunft bekommen. Manche Apps für Wunscheltern geben mittlerweile auch schon Auskunft über die wahrscheinliche Haar- oder Augenfarbe ihrer möglichen Kinder. Weit über die Gendiagnostik hinaus gehen Versuche mittels der Genschere (z.B. CRISPR/Cas9), gezielt Veränderungen der menschlichen DNA zu erwirken. Erste Therapien gegen schwere Krankheiten werden gegenwärtig entwickelt und 2015 wurden erstmals menschliche Embryonen mit CRISPR editiert. Damit ist es nicht nur denkbar Erbkrankheiten zukünftiger Personen zu verhindern. Auch zeigen Experimente, dass es z.B. möglich wäre, Embryonen mit einer Mutation zu versehen, die sie resident gegen das HI-Virus macht. In Deutschland ist die Forschung an Embryonen nicht erlaubt. Ansätze zur Entwicklung von (somatischer) Gentherapie werden dagegen verfolgt.

Mit der Gene Drive Technologie lässt sich die Vererbung von Eigenschaften in einer Population radikal beschleunigen. Damit wird z.B. versucht, Moskito-Populationen unfruchtbar zu machen, die das Virus Zika übertragen. Gene Drive wird auch gegen Nagetierplagen z.B. auf Neuseeland erwogen. Die Risiken, die diese Eingriffe mit sich bringen können, sind noch kaum erforscht.

In Versuchen lassen sich gezielt Daten (z.B. der Inhalt einer gif-Datei) in der DNA von Mikroorganismen speichern. Diese Anwendungsmöglichkeiten haben Biohacker zu weitreichenden Szenarien inspiriert: Würden veränderte Mikroorganismen, die Daten in sich tragen, z.B. auf Feldern ausgebracht werden und verdunsten, kommen sie damit im wahrsten Sinne des Wortes „in die Cloud“, in die Wolken. Sobald sie an anderer Stelle abregnen, ließen sich die Daten wieder „auslesen“.

Alle setzen auf’s gleiche (Klon-)Pferd

Erschaffen: Das erste Klon-Schaf Dolly wäre inzwischen 22 Jahre alt. Barbara Streisand hat ihren Hund geklont (und fährt mit dem Neuen ans Grab seines Vorgängers…). Ein bekanntes Polo-Teams sitzt auf geklonten Pferden – die Tiere sind genetisch identisch, nämlich das Beste, was sie je hatten. 2017 wurden die Föten von Lämmern in einem künstlichen Uterus am Leben erhalten. Im GP write-Projekt versucht man, das menschliche Genom komplett neu zu schreiben (from the scratch).

Grenzen überschreiten:

  • Leuchtende Fische
  • Menschen mit drei genetischen Eltern
  • Menschliche Organe, die in Schweinen heranwachsen

Totgeritten? Die Auferstehung der Arten steht bevor

Wiedererwecken: Mit Genomeditierung wird es möglich, ausgestorbene Tiere wie die Wandertaube wieder zu erschaffen, oder bestimmte Nashorn-Arten. In Russland ist bereits ein „Plastozän-Park“ angemietet; dort möchte man Mammuts den Permafrostboden wieder eintrampeln lassen…

Die Genschere bringt aber auch Herausforderungen mit, vor allem:

  • Monopolisierung
  • Rationalisierung
  • Solutionism
  • Verantwortungsgenerierung
  • Zukunftspräferenzen
  • Global Risk

Alle sollen diskutieren, keiner darf’s ganz verstehen

Im Vergleich zu bisherigen Technologien ist CRISPR/cas9 extrem billig und einfach. Sie kann daher auch leicht missbraucht werden. Längst arbeiten Konzerne und Staaten an Strategien gegen Bioterrorismus und für Bio-Security, z.B. ein Anti-Gene-Drive, das die ungehinderte Ausbreitung eines neu geschaffenen Erbguts stoppen kann. Zu Fragen der Biosecurity hat z.B. die VW-Stiftung eine Konferenz mit hunderten Experten veranstaltet. Wissenschaftler fragen sich dabei auch: Sollten wir intransparenter publizieren? – damit das Nachmachen nicht so einfach ist.

Daran zeigt sich auch ein zentrales ethisches Dilemma der technologischen Entwicklung. Zum einen sollte die Entscheidung über die Nutzung neuer Möglichkeiten nicht Forschern und Experten allein überlassen werden, sondern mit Technikfolgenabschätzung sowie partizipativ / im Dialog gestaltet sein. Andererseits ist zu erwägen, ob ein restriktiver Wissenszugang die Sicherheit der Technologien erhöhen könnte.

Ein moralischer Kompass

Mögliche Aspekte für einen moralischen Kompass in der Diskussion um Technologien wie CRISPR/cas9 sind:

  • Selbstbestimmung
  • Nicht-Schaden
  • Fürsorge
  • Gerechtigkeit

Wohin geht die Reise?

In Szenarien-Workshops beschäftigten sich 3 Gruppen mit der Zukunft der Landwirtschaft, der Reproduktion / des Familienbilds sowie der Artenvielfalt.

Szenarien lassen sich in sieben Schritten entwickeln, die Fabian vorstellte:

  • Problemstellung (Zukunftsfrage + Zukunftszeitpunkt)
  • Unsicherheitsfaktoren (Treiber, Faktoren gruppieren nach Einfluss und Ungewissheit)
  • Projektionen dieser Faktoren
  • Zwei Szenarien auswählen
  • Szenarienbeschreibung und Entstehung („History of the future“)
  • Möglichkeiten und Gefahren
  • Robuste Handlungsoptionen („no regret“)

Generationengerechtigkeit

Dr. Dr. Jörg Tremmel führte am Nachmittag des 5.5.2018 in das politische Konzept der Generationengerechtigkeit ein. Er ist Privatdozent am Institut für Politikwissenschaft (IfP) in der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen. Das menschengemachte Erdzeitalter (Anthropozän) bringe unsichtbare Opfer (invisible victims) hervor: So seien z.B. künftige Generationen und ihre Bedürfnisse schwer konzipierbar. Unsicherheit gelte als Hauptproblem für zeitliche Präferenzbewertung – also als Grund, warum nicht nur Kinder lieber gleich einen Marshmallow essen, als – laut Versprechen – zwei Marshmallows bekommen, wenn sie sich 15 Minuten gedulden.

Um dieses Ungleichgewicht in der intergenerationellen Gerechtigkeit zu adressieren, engagiert sich Dr. Dr. Jörg Tremmel mit dem Manifest für mehr Rechte für zukünftige Generationen. Er präsentierte seine politischen Forderungen zur Generationengerechtigkeit:

  • Jede Regierung muss eine Vision und Strategie für die nächsten 30 Jahre präsentieren. Ohnedies werden Politiker zur Prokrastination (zeitlichen Aufschiebung) wichtiger Themen verleitet.
  • Feste Sitze für Zukunftsvertreter im Parlament einführen: Zur Vertretung kommender Generationen sollten diese repräsentiert sein.
  • Expertengremium / Foresight: Ein Zukunftsrat als konstruktiver Politikberater darf Gesetzesentwürfe einbringen. Damit würde man eine vierte Gewalt etablieren, ergänzend zu Montesquieus 3 Gewalten (1748, De l’esprit des lois)
  • Der parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung soll mehr Rechte bekommen: als ständiger Ausschuss. Er soll den Zukunftsrat (s. Punkt 3) berufen
  • Bürgerräte sollen die Politik beraten. Nach gewichtetem Zufallsprinzip (zufällige Auswahl) werden sie berufen und sorgen für neue Perspektiven und Initiativen
  • Die Nachhaltigkeitsprüfung muss verstärkt werden. Sie ist heute reine Formalität.

Die Mitglieder diskutierten die Vorschläge von Jörg Tremmel in einer Fishbowl.

Ich denke, also frage ich. 

In den vielen Gesprächen am Rande der Tagung kamen spannende Gedanken und Fragen auf, wie z.B.:

  • Können wir den glücklichen Menschen züchten? Wäre das ein Ziel?
  • Wenn Unglück als Treiber für Innovation gilt, leidet dann der glücksoptimierte Mensch an fehlender Weiterentwicklung?
  • Das Zuchtziel von Hühnern ist klar: „Schöne Eier oder propere Schenkel“. Welche Ideale würden Menschen verfolgen?
  • Medienhistoriker und Internetarchivare archivieren nur zwei Dinge nicht, weil es zu viel Bandbreite/ Speicher kostet: Porno und Shopping – zwei wichtige kulturelle Phänomene. Wenn man Porno und Shopping ausblendet, welches verzerrte Bild unserer Gesellschaft bekommen denn dann die Historiker von morgen?
  • Kommen die krassesten Innovationen wirklich immer aus dem Militär? Beispiel „Supersoldiers“: medikamentöser Empathie-Abbau; Darmbakterien, die es ermöglichen, sich im Feindesland von Gras zu ernähren…
  • Wohin entwickelt sich die Ernährung? Dient Nahrung in der Zukunft nur noch zum Genuss oder nur noch als Energielieferant?
  • Wohin entwickelt sich die Landwirtschaft? Wird alles Saatgut monopolisiert oder zu Open Source?
  • Wie entwickelt sich das Familienbild? Wird Reproduktion stärker eine finanzielle Frage? Wird sie von der Liebesbeziehung entkoppelt (zur Optimierung des Erbguts)? Welche Generationengefüge und Eltern-Kind-Beziehungen ergeben sich, wenn auch 80-jährige noch unkompliziert Eltern werden können?
  • Sind die HR-Manager von morgen “Human Reproduction Manager“?
  • Wie werden Entscheidungen über Technologien wirklich demokratisch aushandelbar? Mit Blick auf starke Lobbys, z.B. im Bereich Agrar: Wer ist der „Demos“, der Zeit und Wissen hat, sich in diesen Aushandlungsprozess intensiv einzubringen?
  • Was heißt Generationengerechtigkeit, wenn Generationen sich völlig verschieben (Menschen werden älter, werden selbst erst mit 80 Eltern)?

 

Tina Teucher ist Sprecherin und Autorin für nachhaltiges Wirtschaften. Dabei beschäftigt sie sich mit den aktuellen Megatrends, wie Digitalisierung, New Work oder dem Demografischen Wandel. Als Networkerin ist ihr Ziel, Menschen zu verknüpfen, um die Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft zu erleichtern. An der Hochschule Fresenius ist Tina Teucher als Dozentin für Nachhaltigkeitskommunikation tätig.

Bild: CC by thierry ehrmann, Flickr

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